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Rußpartikelfilter mit Kraftstoffbrenner (bis 240 kW) |
Aufbau
Das Rußpartikelfiltersystem besteht aus einem zylindrischen Gehäuse (Centerbody) in dem, durch eine Isoliermatte getrennt, ein Siliziumcarbid-Monolith eingelagert ist. Mittels Schnellspannverschlüssen wird der Centerbody mit der Abgaseintrittskammer und der Abgasaustrittskammer verbunden. Das System wird vormontiert auf einer Grundplatte geliefert. Auf der Grundplatte befindet sich an der Abgaseintrittskammer das Seitenkanalgebläse zur Sauerstoffanreicherung des Kraftstoffgemisches innerhalb der Brennkammer. Der Centerbody kann zur Reduzierung von CO auch mit katalytischer Beschichtung geliefert werden. Insbesondere in geschlossenen Hallen wird der Einsatz von katalytisch beschichteten Monolithen empfohlen. Die elektrische Versorgung des Filtersystems erfolgt über das Bordnetz, es wird keine Fremdspannung benötigt. Wirkungsweise Während des Betriebes des Fahrzeuges werden die Abgase durch den Filter geleitet. Mehr als 99 % der Rußpartikel (bezogen auf die Partikelmasse) werden im Filter zurückgehalten. Nach ca. 6 bis 10 Stunden Arbeitszeit steigt der Abgasgegendruck zwischen Motor und Filter an. Der Fahrer wird über das Display der Steuerung informiert. Bei Erreichen des maximalen Abgasgegendruckes wird dem Bediener der Füllungsgrad des Filters durch ein optisches und akustisches Signal angezeigt. Der Filter muss regeneriert werden. Dazu wird das Fahrzeug abgestellt und mittels Kraftstoffbrenner regeneriert. Der Regenerationsprozess erfolgt, in Abhängigkeit von der Filtergröße, innerhalb von 8 min bis 35 min. Die Verbrennung erfolgt rückstandsfrei. Alle Rußpartikel sowie die Kohlenwasserstoff verbindungen werden in Kohlenmonoxid , Kohlendioxid und Wasserdampf umgewandelt. Nach Abschluss der Regeneration ist der Filter frei von Ruß. Bei normaler Abgaszusammensetzung werden Wartungsintervalle von 600 Betriebstunden vorgeschrieben. Die Wartung erfolgt durch unseren Service oder autorisierte Fachfirmen.
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